Was erwartet Sie auf dieser Seite?

Auf dieser Seite möchten wir unseren Patienten und Interessierten Informationen zum bildgebenden Verfahren vermitteln. Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen, technische Infos, organisatorisches und Informationsmaterial in PDF-Form.

Sollten Fragen unbeantwortet bleiben zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wie helfen Ihnen gern bei der Beantwortung Ihrer Fragen.

Was ist ein MRT?

Die Magnetresonanztomographie ist ein diagnostisches Verfahren zur Darstellung von Struktur und Funktion von Organen und Gewebe. Das kernspintomographische Bild entsteht aus dem gezielten Zusammenwirken eines starken Magnetfeldes mit Radiowellen. Die dank hoher Auflösung entstandenen Schnittbilder ergeben eine präzise Gesamtdarstellung des zu untersuchenden Organs. Die Untersuchung ist schonend und schmerzfrei. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen besteht durch eine MRT-Untersuchung kein Gesundheitsrisiko, wenn Sie keinerlei metallischen Gegenstände im oder am Körper tragen.

Warum wird ein MRT benötigt?

Die Magnetresonanztomographie wird benötigt um eine detaillierte, kontrastreiche Darstellung von Organen und Gewebe sowie eine besondere Abgrenzbarkeit krankhafter, entzündlicher oder traumatischer Prozesse zu beschreiben. Es wird keine ionisierende (radioaktive) Strahlung verwendet. Die Untersuchung ist schonend und schmerzfrei.

Welche Erkrankungen können mit Hilfe eines MRT´s diagnostiziert werden?

Im DOC Wittenau sind wir in der Lage degenerative Erkrankungen und Folgen eines Traumas (Arbeits- und Wegeunfälle) diagnostisch zu klären. Es können Weichteildefekte wie Blutergüße, Frakturen (z.B. feinste Haarrisse), Muskel-und Muskelfaserrisse, knöcherne Veränderungen wie z.B. Fersensporn oder Exostosen, Bandscheibenvorfälle, raumfordernde Prozesse (Tumore), Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen), Bänderrisse nach Traumata, Distorsionen, Läsionen und Fehlstellungen im Körper dargestellt werden und dem behandelnden Arzt zu einer präzisen Diagnose verhelfen.

Je nach Fragestellung können somit mögliche Erkrankungen abgeklärt werden.

  1. Im Bereich der Wirbelsäule (Erkrankung der Bandscheiben, Verengungen Spinalkanal, Reizungen Nervenwurzel),
  2. der Hüfte (Arthrose, Dysplasien),
  3. der Kniegelenke (Kreuzbandverletzungen, Meniskusschäden, Knorpelveränderungen),
  4. der Schulter (Sehnenverletzung, Abnutzungen, Schleimbeutelentzündungen, Arthrose),
  5. der Ellenbogen (Tennisellenbogen (Epiconylitis humeri radialis),
  6. Golfarm (Epicondylitis humeri ulnaris),
  7. Arthritis, Sulcus ulnaris Läsion),
  8. der Handgelenke (Karpaltunnel- Syndrom, Sehnen- und Sehnenscheidenentzündung, (rheumatoide) Arthritis, Discus Triangularis Verletzungen), Nekrosen z.B. Lunatummalazie, Ganglien, Schleimbeutelentzündung (Bursitis)) und des Thoraxs (Prellungen, Frakturen, Intercostalneuralgien).

Was wird genau untersucht (Ablauf, Zeit)?

Am Anfang einer MRT Untersuchung steht immer die Aufklärung durch den Arzt, dieser informiert Sie über das Ziel der Untersuchung und den Ablauf sowie über mögliche Nebenwirkungen.

Die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten. Die Patienten liegen je nach Untersuchung mit dem Rücken oder Bauch auf einem fahrbaren Tisch, der in das röhrenförmige Gerät hineingefahren wird. Um gute Bilder zu erhalten, sollten die Patienten möglichst ruhig liegen.

Es treten laute Klopfgeräusche auf weshalb wir unsere Patienten mit Kopfhörern schützen. Wir ermöglichen unseren Patienten über den Kopfhörer während der Untersuchung angenehme Musik oder alternativ ein Hörspiel zu hören, welches für eine entspannte Atmosphäre sorgt.

Während der Untersuchung werden die Patienten von unserem medizinischen Personal, über ein Fenster im Untersuchungsraum, ständig überwacht. Zudem können wir mit dem Patienten zwischen den Sequenzen über eine Sprechanlage kommunizieren.

Was ist vor der Untersuchung zu beachten?

Vor der Untersuchung ist es jedoch wichtig, die Frage nach Herzschrittmacher, implantierten Defibrillator, Gelenkimplantaten wie z.B. künstliches Hüftgelenk oder Kniegelenk, implantierter Insulinpumpe oder aufklebbarem Insulinsensor, Metallsplitter, Gefäßclips, Cava Filter (Vene) oder ein Cochlea-Implantat (Hörprothese) zu stellen. Schwangerschaften sollten ausgeschlossen sein, sowie an Klaustrophobie leidende Patienten.

Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen besteht durch eine MRT-Untersuchung kein Gesundheitsrisiko, wenn Sie keinerlei metallische Gegenstände im oder am Körper tragen.

Entfernen Sie bitte alle metallischen Gegenstände von ihrem Körper (Brille, Haarklammern, Uhren, Schmuck, Piercings, herausnehmbarer Zahnersatz, Hörgeräte usw.), da diese vom Magnetfeld angezogen werden können, Sie gefährden und die Untersuchung stören können.

Der Weg vom Schmerz zum MRT

Der Patient wird mit Beschwerden vorstellig beim Facharzt, das können Allgemeinmediziner, Orthopäden, Chirurgen oder Fachärzte mit Unfallchirurgischer Ausrichtung sein. Nach erfolgter Abklärung und Aufklärung durch den Arzt werden die Verdachtsdiagnose und die zu untersuchende Körperregion auf einer Überweisung notiert. Der Arzt, die Arzthelferin oder Sie als Patient können telefonisch einen Termin bei uns vereinbaren und das MRT wird zeitnah durchgeführt. Im Anschluss an die Untersuchung erhalten Sie den Untersuchungsbefund in Form einer DVD sowie eines Berichtes.

Informationen

Wir empfehlen Ihnen, vor unserem Besuch, unseren Informationsbogen zu lesen, den Sie hier als PDF-Datei hinterlegt finden.

Falls Sie Fragen haben, dürfen Sie sich jederzeit innerhalb der angegeben Sprechstundenzeiten persönlich, telefonisch, oder per Email mit unserem Team in Verbindung setzen. Wir werden ihre Fragen bestmöglich beantworten.

Aufklärung

Ein Aufklärungsgespräch zu ihrer MRT-Untersuchung findet in unseren Praxisräumen statt.. Wir schließen in diesem Gespräch nochmals etwaige Risikofaktoren aus und erklären Ihnen das weitere Vorgehen.

Gern dürfen Sie uns zu ihren vereinbarten Termin den bereits von Ihnen ausgefüllten Aufklärungsbogen mitbringen. Fragen die Sie nicht beantworten können gehen wir zusammen vor Ort nochmal durch.

Abrechnung

Die Abrechnung unserer erbrachten Leistung erfolgt im Rahmen der GOÄ beziehungsweise UV-GOÄ. Das bedeutet wir erbringen Leistungen für privatversicherte Patienten, Patienten die über den gesetzlichen Unfallversicherungsträger versichert sind und in Eigenleistung zu uns kommen möchten.

Die Abrechnung findet entweder über unseren betreuenden Radiologen, oder aber über den jeweiligen Überweiser statt.

Fragen? Terminwunsch?

Rufen Sie uns direkt an 030-41700946 oder schreiben Sie eine eMail info@mrt-wittenau.de.